Grundlagen - Photoshop

Arbeitsplatz

Modus

Wichtige Werkzeuge

Werkzeugspitzen


Als aller erstes noch ein paar Grundlagen, welche für jedes Bild wichtig sind, um Euch Photoshop etwas näher zu bringen, wenn Ihr zum ersten Mal damit arbeiten solltet.
Hauptsächlich bekommt Ihr hier ein paar Werkzeuge und Funktionen erklärt, damit Ihr später im eigentlich Tutorial nicht bei Null anfangen müsst ^.°

Also alles was hier erklärt wird, kehrt irgendwann in einem Tutorial wieder.


Arbeitsplatz

Als allererstes sollte man sich immer den Arbeitsplatz so einrichten, dass man schnell und effizient damit arbeiten kann:

Das Fenster, in dem sich das Bild befindet nie zu groß machen, lasst immer etwas Platz, dass Ihr noch die kleineren Fenster für die Protokolle unter bringen könnt, sonst kommt Ihr Euch beim Zeichnen später ins Gehege, die Ganzansicht sollte also vermieden werden ^.°
Über die Tastatur könnt Ihr Euer Bild dann recht schnell größer und kleiner zoomen. Dazu Strg + (+) oder (-) drücken.

Ich ordne meine Fenster und meine Werkzeuge nebeneinander an, weil man da schneller auf alles zugreifen kann, als wenn man immer von einer Seite zur anderen rutscht. Ihr könnt die Werkzeuge natürlich auch rechts oder quer darunter anordnen, Hauptsache Ihr kommt gut damit zurecht ^.°

Unter Fenster >> (...) könnt Ihr anklicken, welche Protokolle bei Euch angezeigt werden sollen. Welche recht wichtig sind, hier noch einmal in der Übersicht:

Eines der wichtigsten sind die Werkzeuge. Dort habt Ihr eine Auswahl an diversen Werkzeugen. Durch lange drücken eines Symbols mit einem kleinen Pfeil in der ecke könnt Ihr noch weitere Werkzeuge aufrufen.

Ganz wichtig sind auch die Optionen, dies ist eine Ergänzung zu den Werkzeugen. Unterhalb der Datei-/ Bearbeiten-/etc. –Leiste habt Ihr noch weitere Auswahlen für Euere Werkzeuge, z.B. Deckkraft, aber auch verschiedenste Werkzeugspitzen aller Größen.

Der Navigator zeigt Euch an, bei welchem Ausschnitt des Bildes Ihr Euch gerade befindet. Da Ihr das Bild ja gezeichnet habt, und wisst, welchen teil des Bildes Ihr gerade colorieren wollt ist Diese Fenster eigentlich noch verzichtbar ^.°
Unter Info wird Euch auch nur Angezeigt bei welchen Punkt des Bildes Ihr Euch befindet (in X-Y-Koordinaten) und auf welcher Farbe sich der Cursor gerade befindet ... Ist also auch nicht unbedingt erforderlich dieses Fenster aufzurufen ^.°

Der Farbregler ist ebenfalls unverzichtbar: Dort könnt Ihr Euch aussuchen, mit welcher Farbe Ihr gerade colorieren wollt. Sucht Euch am Besten unter Farbfelder eine grobe Farbe heraus und geht Ihr unter Farbregler, wo Ihr einzeln noch weitere Farben rein mischen könnt, einen Feinschliff.
Durch das Stil-Protokoll könnt ich statt Farben Muster einfügen, dies ist allerdings auch nur eine eher selten genutzte Funktion ^.°
Ihr könnt bis zu zwei Farben auswählen, durch Rechts- und Linksklick. Die durch den Linksklick gewählte Farbe, ist immer die, die zum Einsatz kommt. Durch drücken von „X“ auf der Tastatur könnt Ihr die Farben tauschen. Dies ist sehr Hilfreich, da Ihr nicht immer die Farbe neu mischen müsst, wenn sie mehrmals im Bild vorkommt ^.°

Das Protokoll ist ebenfalls ein Fenster, auf das man nicht verzichten sollte. Hiermit könnt Ihr einzelne Schritte zurück stellen, wenn Euch das Bild nicht so gelungen ist, wie gewollt. Passt aber auf: Ihr habt nur eine begrenzte Anzahl an Schritten, die Ihr zurückspulen könnt, also rechtzeitig zurückschalten, wenn Ihr seht, dass das Bild nicht so wird, wie Ihr wollt ^.°

Das Ebenen-Protokoll ist eigentlich das Fenster, das den größten Platz einnimmt, da im Laufe des Colorierns recht viele Ebenen zusammenkommen können. Dort also etwas mehr Platz einplanen.

Das Protokoll für die Werkzeugspitzeneinstellung kommt eher seltener zum Einsatz. Wenn Ihr vorher die Optionen aufgerufen habt, könnt Ihr auch jeder Zeit recht schnell die Werkzeugspitzen aufrufen, in der rechten oberen Ecke habt Ihr Dazu einen Link ^.°

Die Option Zeichen/ Absatz ist nur ein Zusatz für das Text-Werkzeug, also an sich auch nicht notwendig ^.°

Die Statusleiste ist recht Hilfreich wenn man nicht so vertraut mit den einzelnen Werkzeugen ist. Am Unteren Rand entstehen durch sie Anweisungen, wenn man Werkzeuge beispielsweise mit Klicken der Tastatur kombinieren kann.


Modus
Bevor Ihr Anfangt Euer Bild zu bearbeiten solltet Ihr erst mal einen Modus festlegen.
Geht dazu auf Bild >> Modus >> (...) und sucht den passenden für Euch heraus. Die wichtigsten, die Ihr kennen solltet sind eigentlich RGB-Farbe und Graustufen.
Wenn Ihr Euere Outlines gescannt habt, dann steht der Modus meistens auf Graustufen, womit Ihr nur in Weiß-, Grau-, Schwarztönen arbeiten könnt. Die ist vor allem angebracht, wenn Ihr mit Rasterfolien arbeitet. Die Datei ist nach dem Abspeichern dadurch automatisch kleiner.
Mit Farbe könnt Ihr im RGB-Modus colorieren. Dort habt Ihr alle Farben der Farbpalette zur Auswahl, Euer Bild wird aber nach dem Abspeichern automatisch größer, auch wenn Ihr bei diesem Modus nur in Grautönen arbeiten solltet ^.°


Wichtige Werkzeuge
Der Radierer:

Wie der Name schon sagt kann man mit diesem Radieren. Über die Farbauswahl: immer die hintere Farbe gibt an, mit welcher Farbe die Radierten Stellen gefüllt werden. Durch Drücken von „X“ könnt Ihr diese austauschen oder indem Ihr mit Rechtsklick auf die Farbfelder drückt.
Allerdings nur auf der Hintergrundebene oder wenn Ihr eure Ebene durch „Transparente Pixel fixieren“ (Siehe Outlines-Tutorial ^.°) fixiert habt, werden die Flächen mit Farbe gefüllt. Ansonsten entstehen Transparente Pixel.

Das Polygonlasso:

Zum Auswählen von Flächen an sich das zuverlässigste Werkzeug. Der Zauberstab (rechts davon) geht zwar schneller allerdings lässt dieser meist weiße Pixel am Rand zurück.
Mit dem Polygonlasso einfach kleine Linksklick entlang der Outlines/ des Flächenrandes Amchen. Um die Auswahl zu schleißen einfach einen schnellen Doppelklick machen.
Um eine weiche Kante zu erzeugen (beispielsweise für Farbübergänge) kann man in der Optionen-Leiste durch eingeben von Zahlen die Breite des Überganges in Form von Pixeln eingeben. Zum Auswählen von glatte Flächen gebe ich meist Weiche Kante = 1 ein, damit kleine Ecken in der Auswahl glatter rüber kommen ^.°

Der Wischfinger:

Ich darf mir immer anhören, dass diese Werkzeug nicht so gerne eingesetzt wird, mit ein paar einfachen Einstellungen kann es aber gerade für die Schattensetzung sehr praktisch sein (besonders bei Falten unersetzlich ^.°).
In der Optionen-Leiste hat man diverse Auswahlen. Wichtig ist vor allem dass Ihr eine Werkzeugspitze mit einer weichen kante auswählt um ein annehmbares Ergebnis zu erhalten. Die Größe hängt von jeweiligen Schatten ab: mit einer großen Werkzeugspitze erzeugt man sehr weiche Schatten, mit einer kleinen recht harte ... bedenkt aber: Die Mischung macht’s.
Die Stärke bei der Schattensetzung zwischen 50 – 70 % (Mausbenutzer lieber weniger einstellen und öfters drüber gehen), bei den Haaren zwischen 70 – 90%.
Das Geheimnis für einen guten schatten ist die Einstellung: Modus.
Durch die Einstellung: Normal zieht es sowohl die Hellen als auch die dunklen Stellen gleichzeitig. Ein präzise Platzierter Schatten ist dabei fast unmöglich, man kann so auch keine zwei Schatten beispielsweise miteinander verbinden. Für haare ist diese Einstellung aber sehr angebracht.
Um Schatten zu platzieren die Einstellung: Abdunkeln auswählen, damit lassen sich einfach und präzise sehr schöne glatte Schatten erzeugen.

Nachbelichter/ Abwedler:

Diese Beiden Werkzeuge sind eigentlich die wichtigste Grundlage zum Schatten, um dem ganzen nämlich Farbe zu verleihen.
Natürlich ist es auch möglich mit dem Pinsel die Grundfarbe für den schatten zu setzten, allerdings finde ich es einfach den Nachbelichter einzusetzen, als jede Abstufung des Schattens einzeln zu mischen ^.°

Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, gibt es in der oberen Leiste die Einstellung bereich: Durch „Tiefen“ werden zuerst die Dunkelsten Bereich abgedunkelt. Dis Erzeugt einen sehr Farbigen Schatten. Außerdem kriegt man damit ein relativ glattes Ergebnis hin, als wenn helle und dunkle Stellen gleichzeitig eingefärbt werden.
Vom Effekt her ist es aber egal, ob man „Tiefen“ oder „Mitteltöne“ einsetzt, da zur letztendlichen Positionierung der Wischfinger dient.

Durch die Lichtereinstellung wird die Fläche sehr schnell eingefärbt, daher ist es ratsam dabei die Belichtung etwas runter zu drehen.
Die Lichter-Einstellung hat jedoch den schönen Nebeneffekt, dass der Schatten sehr grau wird, was eine tolle Abstufung in die Schattensetzung bringt, was zu mehr Plastizität verhilft.

Von der Stärke her schwanke ich zwischen 40 – 60%. Wie gesagt: bei meiner Colorationstechnik dient dies nur dazu, die Farbe des Schattens vorzugeben, die Positionierung übernimmt ein anders Werkzeug ^.° Um glatte Ergebnisse nur mit den Beiden zu erzielen ist es ratsamer eine niedrigere Belichtung einzustellen.

Der Abwedler hat an sich die Funktion, die Farbe heller zu machen. Für die Schattensetzung setze ich ihn aber weniger ein, da meine Grundfarbe schon recht hell gewählt ist. Für die Highlights in den haaren ist er aber unverzichtbar. Auch hier haben wieder die bereiche die Funktion festzulegen welche Dunkelheitsstufe der Farbe als erstes belichtet wird.


Werkzeugspitzen
Die Werkzeugspitzen, die im Photoshop festgelegt sind, reichen oft nicht aus für bestimmte Effekte.

In diesen Fällen ist es angebracht sich selbst ein paar Werkzeugspitzen zu schustern ^.^

Erstellt Euch dazu ein völlig neues Dokument ... Macht dieses nicht zu groß, es entspricht am Ende der Größe der Werkzeugspitze, 100 px Breite würden reichen.

Zeichnet dann Euere Werkzeugspitze mit schwarzer Farbe. Es bietet sich auch an, sich bestimmte Muster oder Bilder dazu aus dem Internet zu nehmen.

Hier mal am Beispiel des Sterns, der Euch hier bestimmt schon ein paar Mal begegnet ist. Ich finde ihn schöner als das Modell, das man bei Photoshop findet. Das Original bekam ich von Mana (Mangaka-Forum; Animexx).

Nun muss das Bild in eine Werkzeugspitze umgewandelt werden.

Geht dazu unter Bearbeiten >> Werkzeugspitze festlegen...

Es erscheint ein Kästchen, wo ihr euere neue Werkzeugspitze benennen könnt. Lasst euch einen Namen einfallen, an dem Ihr euer Werkzeug wieder erkennt.

Jetzt findet Ihr Euere Werkzeugspitze unter den Restlichen angezeigt. Um mit ihr zu zeichnen, braucht ihr sie nun nur noch anklicken.


Hier habt Ihr noch eine Auswahl an Werkzeugspitzen. Einfach das Bild speichern und unter die Werkzeugspitzen einfügen ^.°

Bei der 3. Werkzeugspitze handelt es sich um eine Eigenkreation von Contagion (Mangaka-Forum; Animexx). Es eignet sich hervorragend als Wischfinger für Wolken, aber auch zum Ausradieren von Rasterfolien finde ich es unersetzlich.

Diese Werkzeugsspitzen sind ebenfalls eine Eigenkreation von Contagion (Er versteht einfach was von Photoshop *schwärm* ). Es setzt sich besonders gut für Wolken ein. Aber auch das Laub/ die Nadeln von Bäumen lassen sich hiermit sehr gut darstellen.

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