Raster-Tutorial

Raster im Photoshop laden

Rastern

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Raster im Photoshop laden
Bevor Ihr mit dem Rastern anfängt muss erst mal eine Grundlage dazu geschaffen werden, nämlich die Raster selbst.
Zuerst benötigt Ihr ein paar Raster im Bildformat. Diese könnt Ihr beispielsweise im Internet finden, aber auch gescannte Raster sind möglich.
Ich habe euch noch eine kleine Auswahl an Rastern angehängt, die Ihr euch für den Anfang downloaden könnt.

Öffnet diese Raster im Photoshop. Um diese Als Muster in Euerem Photoshop zu bekommen, geht Ihr unter Bearbeiten >> Musterfestlegen.
Achtet darauf, dass Ihr Euere Namen sorgfältig wählt, sodass Ihr das Muster später auch am Namen wieder erkennen könnt. Gerade bei den Mustern am Besten einen Stoff wählen, den Ihr damit in Verbindung bringt ^.°

Rastern
Als nächsten Schritt braucht Ihr Euere Outlines. Bringt de Outlines auf eine eigene Ebene. Wie dies funktioniert könnt ich euch noch einmal im Outlines-Tutorial durchlesen ^.°

Ich beginne mit den dunklen Rastern. Bei diesem Bild sind ja auf der Maske und in der Kleidung recht dunkle Stellen. Bei diesen bietet es sich an, schon in der Vorzeichnung die Schatten rein zu bringen. Dieses kann auf vielfältige weise geschehen: Entweder man macht dies noch per Hand. In einigen Mangas werden beispielsweise auch Aquarellfarben als Grundierung verwendet, aber auch Per PC bietet sich dies an.

Ich erledige dies per PC. Erstellt dazu eine neue Ebene, die Ihr komplett mit weiß ausfüllt. Nehmt nun den Nachbelichter und stellt diesen auf den Modus „Lichter“. Dies ist notwendig, damit Ihr weiß abdunkeln könnt. Für diesen Schritt wäre es natürlich auch möglich den Pinsel mit grauer Farbe zu verwenden ^.°
Macht Euch, an die Stellen, wo später Schatten fällt einen dunklen Fleck hin.
Nehmt anschließend den Wischfinger und stellt diesen auf „Abdunkeln“. Setzt nun an den Außenstellen des schwarzen Flecks an und zieht in Stückchenweise zu Recht. Zieht zuerst die hellen Stellen, und arbeitet Euch dann immer weiter zu den dunklen Stellen durch, so bekommt Ihr schön weiche Farbverläufe hin.

Anschließend kommt das eigentliche Einfügen der Raster.

Nehmt dazu das Polygonlasso mit einer harten Kante. Geht auf Euer Bild, und wählt alle Stellen aus, die mit dem dunklen Raster bedeckt werden sollen.
Erstellt anschließend eine neue Ebene, damit Ihr die Raster nicht über Euere Schatten legt, so wäre ja die ganze Arbeit um sonst.
Wenn Ihr die Stelle ausgewählt habt, geht Ihr anschließend unter Bearbeiten >> Fläche Füllen. Ihr bekommt dann eine Auswahl Euerer Muster, die Ihr zuvor festgelegt hattet. Nehmt Euer Raster (bei mir hieß es „Raster dunkel“), klickt es an und drückt auf „OK“. Anschließend wird Euere Zuvor ausgewählte Fläche mit dem Raster gefüllt.

Da die Raster, als Ihr die Muster festgelegt habt, aus Weißen und Schwarzen stellen bestehen, decken die Raster die darunter liegende Ebene komplett ab, Euere Schattenebene ist also noch verdeckt.

Um die Raster auf das Schwarz zu reduzieren müsst Ihr an sich wie bei den Outlines vorgehen. Blendet zuerst alle Ebenen außer die Ebene Euer Raster aus. Drückt dazu auf das Auge links Eurer Ebenen, so blendet Ihr sie aus.

Geht anschießend auf Euer Kanal-Protokoll und drück auf „Kanal als Auswahl laden“, sodass es alle weißen Stellen in Eurer Rasterung markiert sind. Geht anschließend auf Bearbeiten >> Ausschneiden, so leuchten nun Euere Schatten durch die Rasterung hindurch.

Bringt anschließend noch ein paar Highlights in Euer Raster. Bei echten Rasterfolien wird dies durch das Kratzen eines Cuttermessers erzeugt. Beim Computer wirkt dies mit einer normalen Werkzeugspitze nicht so gut. Jedoch ist diese gepunktete Werkzeugspitze aus dem Grundlagen-Tutorial sehr gut dazu geeignet, einen ähnlichen Effekt zu erzielen.
Radiert durch mehrmaliges Klicken mit dem Radiergummi vorsichtig Euere Highlights aus dem Raster heraus. Wichtig ist wie gesagt, dass Ihr die Werkzeugspitze nicht mit einmal über das Raster zieht, sondern in vielen kleinen Klicks darüber gehen.

Um Euch das auswählen der Flächen zu vereinfachen:

Gerade wenn die zu rasternde Fläche in viele kleine Schattenbereiche aufteilt, ist es günstig, die Auswahl in viele kleine Bereiche zu zerlegen.
Nehmt dazu das Polygonlasso und wählt einen kleinen Bereich der eigentlichen Fläche aus. Geht anschließend in das Kanalprotokoll und erstellt einen neuen Kanal. Dieser ist völlig schwarz. Färbt nun Eueren Ausgewählten Bereich weiß ein. Geht anschließend wieder auf Euer Bild und wählt das nächste Stück der Fläche aus. Färbt diesen dann im neuen Kanal wieder weiß ein, bis die komplette Fläche ausgefüllt ist (in diesem Fall der Rüschenkragen). Wenn Ihr nun auf „Kanal als Auswahl laden“ klickt, habt Ihr den kompletten Schatten im Kragen mit einmal ausgewählt. So behält man beim Auswählen der Fläche auch leichter die Übersicht ^.°

Auch bei den Haaren bietet sich so etwas an.

Was ich bei Rastern sehr schön finde, wenn sie eine recht weiche Kante haben und nicht so harte Ränder besitzen. Dazu wieder die Werkzeugspitze Contagions nehmen, um die Ränder auszuradieren, wie schon beim setzten der Highlights.
An sich ist das auch schon das ganze Geheimnis, beim Einfügen von Rastern mit PC. Wie Ihr diese Tipps dann letztendlich umsetzt, ob mit oder ohne Harten Kanten, wie viele Raster etc. könnt Ihr ganz nach Belieben einsetzten. Orientiert euch am Besten an diversen Mangas und Eueren persönlichen Geschmack.

Raster zum Download
Hier also eine Auswahl an Rastern, welche euch zum downloaden zur Verfügung stehen.

Bei den ersten handelt es sich um simple glatte Schatten in verschiedenen Helligkeitsstufen.
Dann noch eine Auswahl an verschiedenen Mustern und Strukturen für Kleidung und Co. Und zuletzt noch ein paar Muster, welche sich z.B. gut für Hintergrunde anbieten ^.°

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